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Bundespräsidenten-Wahl 2010

Bei der Bundespräsidentenwahl am 25. April 2010 trat Barbara Rosenkranz für die FPÖ an und erzielte 15,24 Prozent der Wählerstimmen.

Zum Bundespräsidenten wurde im ersten Wahlgang nach 2004 erneut Heinz Fischer (SPÖ) gewählt.

Kurzbeschreibung des Wahlkampfes und Wahlergebnis

Nachdem die ÖVP keinen Gegenkandidaten zum amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer nominierte, war die freiheitliche Barbara Rosenkranz die Herausforderin von Fischer. Ihr Wahlkampfslogan lautete „Ohne Mut keine Werte“ – die zehnfache Mutter setzte vor allem auf die Themenbereiche Familie, Heimat, Sicherheit und die Europäische Union. Bezüglich der EU war es Barbara Rosenkranz, die sich einen Namen gemacht hatte, weil sie im Jahr 2005 als einzige Abgeordnete im Hohen Haus gegen die später gescheiterte EU-Verfassung gestimmt hatte, die deswegen auch im Jahr 2010 noch ein zentrales Thema österreichischer Politik war.

Dem Personenkomitee, das die freiheitliche Kandidatin Barbara Rosenkranz unterstützte, gehörten unter anderen Kriemhild Trattnig, der freiheitliche Ex-Finanzstaatssekretär Holger Bauer, der ehemalige FPÖ-Justizminister Harald Ofner und der frühere FPÖ-Bundesparteiobmann Alexander Götz an.

Rosenkranz erzielte 15,24 Prozent und rund 500.000 Stimmen.

Heinz Fischer konnte bei sehr geringer Wahlbeteiligung rund 80 Prozent der Stimmen einfahren und wurde wiedergewählt.

25.04.2010ParteiWahl des Österreichischen Bundespräsidenten
Heinz Fischerunabhängig (SPÖ)2.508.373 Stimmen79,33  Prozent
Barbara RosenkranzFPÖ481.923 Stimmen15,24  Prozent
Rudolf GehringCPÖ481.923 Stimmen5,43 Prozent
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