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Nationalratswahl 1953

Bei der Nationalratswahl am 22. Februar 1953 erzielte der VdU, oder auch Wahlpartei der Unabhängigen, 10,9 Prozent der Stimmen, sowie 14 Mandate.

Die SPÖ wurde zwar stimmenstärkste Partei, aber aufgrund der Wahlarithmetik erzielte die ÖVP ein Mandat mehr.

Kurzbeschreibung des Wahlkampfes

Diese Nationalratswahl in der Besatzungszeit Österreichs wurde aufgrund eines Koalitionsstreites zwischen ÖVP und SPÖ über das Budget vorgezogen. Entsprechend hart war auch die Auseinandersetzung zwischen den Koalitionspartnern ÖVP und SPÖ, was sich auch in den jeweiligen Plakatkampagnen äußerte. Der VdU plakatierte etwa das Zerreißen des Staates Österreich durch die beiden Großparteien.

Ergebnis der Wahl

Zur Nationalratswahl am 22. Februar 1953 kandidierten folgende wahlwerbende Parteien und Listen:

Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ)
Österreichische Volkspartei (ÖVP)
Wahlpartei der Unabhängigen (WdU)
Wahlgemeinschaft Österreichische Volksopposition (VO)
Überparteiliche Einigung der Mitte
Wahlgemeinschaft parteiloser Persönlichkeiten
Christlich-demokratische Partei (Krscanska demokratska stranka)
Christlichsoziale Partei und Parteifreie Persönlichkeiten
Wahlpartei Freie Demokraten
Bund der österreichischen Monarchisten
Österreichische National-Republikaner und Parteilose
Österreichische Patriotische Union

Wahlwerbende ParteienStimmenAnteil 1953±Mandate 1953±
SPÖ1.818.51742,1%+3,4%73+6
ÖVP1.781.77741,3%−2,7%74−3
VdU472.86610,9%−0,8%14−2
KPÖ228.1595,28%+0,20% 4−1

Regierungsbildung

Nachdem die ÖVP auch diesmal stärkste Kraft im Parlament wurde, stellte sie mit Leopold Figl weiterhin den Bundeskanzler in einer Großen Koalition.

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