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Nationalratswahl 1979

Bei der Nationalratswahl am 6. Mai 1979 trat Alexander Götz für die FPÖ als Spitzenkandidat an. Die Freiheitlichen erzielten 6,06 Prozent (ein Plus von 0,65 Prozent) und erreichten 11 Mandate im Nationalrat (plus 1)

Die SPÖ konnte leicht gewinnen und baute ihre absolute Mehrheit aus, die ÖVP hingegen verlor leicht.

Kurzbeschreibung des Wahlkampfes

Bestimmendes Thema der abgelaufenen Legislaturperiode war die Frage des Baus des Atomkraftwerks Zwentendorf, über das eine Volksabstimmung durchgeführt wurde, welche dagegen ausging. Trotz der Ankündigung von Bundeskanzler Bruno Kreisky, bei diesem Ergebnis  zurücktreten zu wollen, trat er nochmals zur Wahl an.

Bei den Freiheitlichen kandidierte erstmals nicht mehr Friedrich Peter, sondern Alexander Götz. Der Grazer Bürgermeister, der nunmehr auch FPÖ-Obmann war, trat unter dem Motto „Neuer Schwung für Österreich“ an, weitere Slogans der FPÖ waren „Sehen, Denken, Wählen“ oder „Frei sein statt abhängig“.

Wahlergebnis

Zur Nationalratswahl 1979 kandidierten unter anderen folgende wahlwerbende Parteien und Listen:

Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ)
Österreichische Volkspartei (ÖVP)
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ)
Christlich Soziale Arbeitsgemeinschaft

Wahlwerbende ParteienStimmenAnteil 1979±Mandate 1979±
SPÖ2.413.22651,0%+0,6%95+2
ÖVP1.981.73941,9%-1,0%77-3
FPÖ286.7436,1%+0,7%11+1

Regierungsbildung

Nach dieser Wahl konnte Bruno Kreisky weitere vier Jahre als SPÖ-Bundeskanzler alleinregieren. Bei der ÖVP trat Josef Taus zurück und Alois Mock folgte als Obmann.

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