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GRÜNDUNG DES BZÖ 2005

Im Jahr 2005 spaltete sich Jörg Haider mit dem BZÖ ab und wollte die FPÖ quasi „stilllegen“, was jedoch nicht gelang.

Am 4. April 2005 verkündete die Spitze der FPÖ – allen voran der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider – ihren Austritt aus der FPÖ und die Gründung einer neuen Partei namens „Bündnis Zukunft Österreich“ – kurz „BZÖ“.

Die Gründe hierfür waren das jahrelange Hickhack rund um die Regierungsbeteiligung der Freiheitlichen. Dieser Regierung gehörte Jörg Haider nicht als Minister an, er kritisierte sie beständig. Angefangen bei Knittelfeld im Jahr 2002 hat sich die Partei von diesen Streitigkeiten nicht erholen können.

Die gesamte Regierungsmannschaft und fast der gesamte Parlamentsklub wechselten mit Haider zum BZÖ und hinterließen den Freiheitlichen einen Schuldenberg.

Doch bis auf die Kärntner Landesgruppe blieben mehr oder weniger alle FPÖ-Landesgruppen bei der Mutterpartei und somit waren die wesentlichen Strukturen der FPÖ gesichert. Zunächst übernahm Hilmar Kabas die Führung der FPÖ, bis am 23. April 2005 Heinz Christian Strache zum neuen Parteiobmann gewählt wurde.

Die erste wesentliche Wahl nach der Spaltung war die zum Wiener Landtag, wo die FPÖ unter Strache rund 15 Prozent erhielt und das BZÖ unter Haider nur etwas über 1 Prozent.

Weiterer Artikel: Von schwarz-blau in die Parteikrise
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