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28. Jänner 2021 | Struktur der FPÖ

Das Freiheitliche Bildungsinstitut

Lesen Sie kurz und prägnant zusammengefasst das Wesentliche dazu.

Die Freiheitlichen unterhalten wie alle anderen Parteien im österreichischen Nationalrat einen eigenen Rechtsträger mit dem Ziel, staatsbürgerliche Bildungsarbeit zu leisten. Im Fall der FPÖ ist dies das Freiheitliche Bildungsinstitut (FBI) mit Sitz in Wien. Seit 2016 ist Herbert Kickl dessen Präsident.

Die Parteiakademien werden auf der Grundlage des Publizistikförderungsgesetzes 1984 finanziell gefördert. So steht allen Parlamentsparteien, die mit mindestens fünf Abgeordneten im Nationalrat vertreten sind, eine Förderung des Bundes für ihre politische Bildungsarbeit zu. Die Höhe dieser Mittel richtet sich vor allem nach der Mandatsstärke der Parteien im Nationalrat. Die Mittelverwendung unterliegt zudem einer strengen Kontrolle durch den Rechnungshof. Darüber hinaus ist ein Geschäftsführer für das Tagesgeschäft und die Strategie zuständig. Diese Aufgabe wird derzeit von Klaus Nittmann (Bild) wahrgenommen.

Das Freiheitliche Bildungsinstitut spricht unterschiedliche Zielgruppen an

Trotz eines vergleichsweise kleinen Budgets umfasst das FBI-Angebot ein breites Leistungsspektrum. Schwerpunkte sind etwa die Junge Akademie sowie die Frauen-, die Medien- und die Europa-Akademie. Nicht minder wichtig sind die Programme, die das Institut jedes Jahr zusammen mit seinen Landesschulungsreferenten auf die Beine stellt. Veranstaltungen und Seminare sowie multimediale Publikationen runden die Palette ab.

Die Geschichte des Bildungsinstituts beginnt mit der Gründung des Freiheitlichen Bildungswerks in den frühen 1970er Jahren. Mitte der 1990er Jahre entstand daraus die Freiheitliche Akademie. Im Zuge der Nationalratswahl 2006 kam es neuerlich zu einer Umstrukturierung und zur Gründung des FPÖ-Bildungsinstituts. 2018 erfolgte die Umbenennung in „Freiheitliches Bildungsinstitut – Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit“.

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