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04. September 2019

EUROPA neu denken

Die VILIMSKY-STRATEGIE

Titel: EUROPA neu denken: Die VILIMSKY-STRATEGIE

Herausgeber: Andreas Mölzer
Verlag: W3 Verlagsges.m.b.H.
Erscheinungsjahr: Wien 2019
Ausgabe: 188 Seiten

ISBN 978-3-900-05242-3

 

Inhalt

Die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 und die damit erstmals verbunden Chance für rechtsdemokratische und patriotische Freiheitsparteien Europas, bei europäischen Wahlen die entsprechende Stärke zu erlangen, um Reformen im Sinne einer Neuorientierung der Politik der EU durchzusetzen, waren der Anlass für die Herausgabe dieses Buches. Dies war zu einem Zeitpunkt, als die Freiheitliche Partei Österreichs Mitglied der österreichischen Regierung war und der Brexit bzw. der Aufschub des Austritts Großbritanniens aus der EU die Wahl zur Europäischen Union und somit auch die Stimmergebnisse beeinträchtigte.

Nach Erscheinen der Lektüre sind die EU-Wahlen 2019 zwischenzeitig geschlagen worden, und unter dem Namen „Identität und Demokratie“ wurde die Nachfolgefraktion der ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) gegründet, der sich neben den bisherigen ENF-Parteien auch Abgeordnete anderer Fraktionen angeschlossen haben. Sie ist (mit Stand 16.3.2021) derzeit mit 74 Abgeordneten die viertgrößte Fraktion des EU-Parlaments. Die europäische politische Partei erhielt den Namen „Identität und Demokratie Partei“ (bis 2. Juli 2019https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4t_und_Demokratie_Partei#cite_note-3 hieß sie „Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit (franz. Mouvement pour l’Europe des nations et des libertés, bzw. MENL). Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist mit den EU-Abgeordneten Harald Vilimsky, Georg Mayer und Roman Haider darin vertreten.

Mit der Vilimsky-Strategie, die das Salvini-Projekt für eine strategische Änderung der europäischen Integration ist, agierten Österreichs Freiheitliche als Vordenker und Vorreiter für reformwillige Kräfte. In dem vorliegenden Taschenbuch finden man dazu Texte mit den Stimmen von Europas Freiheits-Parteien (wie Harald Vilimsky/FPÖ), Matteo Salvini/Lega Nord, u.a.), Texte zur Geschichte der europäischen Integration (z.B. von Lothar Höbelt, Andreas Unterberger u.a.) und solche, in denen auf Alternativen für Europas Zukunft (durch z.B. Johannes Hübner), Europas Werte sowie die Subsidiarität und den Regionalismus eingegangen wird.

Harald Vilimsky, der Namensgeber der Strategie, ist seit 2014 Abgeordneter zum Europäischen Parlament und war FPÖ-Spitzenkandidat bei der EU-Wahl 2019. In diesem Buch kommt er in einem Interview über die Gründung und Arbeit der ENF-Fraktion (Europa der Nationen und der Freiheit) und die Zusammenarbeit zwischen patriotischen  Parteien unter dem Titel „Abkehr vom Brüsseler Zentralismus“ (S. 41)  zu Wort.

 

Warum wir dieses Buch an dieser Stelle empfehlen

Mit diesem Buch wird den Lesern die Möglichkeit geboten, die Positionen der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in Bezug auf die Europäische Union, deren Politik und die innere, als notwendig erachtete Umgestaltung durch EU-Reformen ausführlicher kennen zu lernen. Dadurch, dass die Texte von zahlreichen verschiedenen Autoren stammen, die über politische Expertise verfügen, wird den Lesern ein breitgefächertes Angebot an Informationen und Denkanregungen für die zukünftige Gestaltung Europas zugunsten seiner Einwohner unterbreitet.

 

Zitate

„Die Vilimsky-Strategie betrifft das sogenannte Salvini-Projekt für die strategische Neuorientierung der europäischen Integration und damit der Politik der EU. Diese Strategie wendet sich gegen den Brüssler Zentralismus, gegen die realitätsferne Fiktion der Vereinigten Staaten von Europa, gegen die Lobbyisten-Einflussnahme durch die multinationalen Konzerne und den überbordenden Regulierungswahn der EU-Bürokratie. Diese Strategie will ein anderes Europa der souveränen Nationalstaaten, der freien, sich ihrer Kultur sicheren Völker und der autonomen ethnischen Volksgruppen und der historisch gewachsenen Regionen. Ein Europa, das in der Lage ist, im globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts europäische Interessen durchzusetzen. Ein Europa, das nach außen hin stark, nach innen hin aber liberal und subsidiär organisiert ist.

Die Vilimsky-Strategie und das Salvini-Projekt wenden sich also nicht gegen die EU, sie sind motiviert von Sorge und Verantwortung für Europa insgesamt und bezwecken massive Reformen innerhalb der Europäischen Union.“

Andreas Mölzer: Vorwort. In: Andreas Mölzer: EUROPA neu denken: Die VILIMSKY-STRATEGIE, Wien 2019, S. 7

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