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19. April 2021

Beute

Warum muslimische Einwanderung westliche Frauenrechte bedroht

Verlag: C. Bertelsmann, ISBN: 978-3-570-10428-6

 

„Wir dürfen uns unsere Freiheit nicht nehmen lassen!“, so lautet der Aufruf im Buch der Autorin Ayaan Hirsi Ali. Sie benennt in ihrem Buch eine unbequeme Wahrheit: „Viele muslimische Männer haben ein Frauenbild, das von dem westlichen Ideal der Gleichberechtigung von Mann und Frau weit entfernt ist. Doch nicht nur in muslimischen Gesellschaften wird das Leben von Frauen durch Religion und Tradition eingeschränkt: Mit der verstärkten Zuwanderung aus muslimischen Ländern werden Frauen auch hierzulande immer häufiger Opfer von verbalen Übergriffen, von Nötigungen und Gewalt.“ Falsche Toleranz, so meint Hirsi Ali, hilft hier nicht weiter.

Ayaan Hirsi Ali stammt aus Somalia, wurde als Kind genital verstümmelt und flüchtete bis in die Niederlande, um einer Zwangsehe zu entgehen, wo sie nach Gelegenheitsarbeiten Politik studierte und sich politisch engagierte. Sie war von 2003 bis 2006 Mitglied des Parlaments der Niederlande. Nach ihrem Mitwirken beim Drehbuch des Films „Submission“ (Unterwerfung), in dem künstlerisch am Islam Kritik geübt wird, wurde der Regisseur Theo van Gogh ermordet und über sie eine Fatwa verhängt. Aufgrund von Drohungen gegen sie erhielt sie Polizeischutz. Nun lebt Hirsi Ali bereits seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten in den USA und publiziert gegen den radikalen Islam, der ihrer Ansicht nach darauf angelegt ist, Frauen zu unterdrücken. Bei uns werden durch muslimische Einwanderung in Folge Frauenrechte ausgehöhlt. Wie das vor sich geht, beschreibt sie in einem Kapitel ihres Buches. Andere Kapitel darin lauten: „Taharrush dschama´i (das Vergewaltigungsspiel) kommt nach Europa“ oder „Sind die Gesetze unzureichend?“ oder „Kulturschock“ und „Die unsicheren Straßen“ etc..

Statt „naiver Willkommenskultur“ fordert Hirsi Ali, Probleme beim Namen zu nennen und „ernstzunehmende Strategien der Integration, der Einwanderung – und auch über Außenpolitik“ zu diskutieren. Sie bietet dazu Lösungsansätze an, die aufhorchen lassen und durchaus polarisieren, wie z.B. Verschärfung des Asylrechts, die sofortige Abschiebung für Straftäter, Militäreinsätze in den Herkunftsländern oder Dichtmachen der Grenzen.

Als Erläuterung findet man im Buchumschlag weiters: „Wir im Westen sind es gewohnt, überall um uns herum Frauen zu sehen: auf der Straße, im Restaurant, als Kolleginnen im Büro, als Führungskräfte, Regierungschefinnen. Uns ist nicht bewusst, dass der Gang zur Schule, der Aufenthalt im Café ein Triumph des Liberalismus ist. In manchen Stadtvierteln allerdings fällt derzeit auf: Es sind einfach keine Frauen unterwegs – oder irritierend wenige. Sie fühlen sich nicht mehr sicher. Studien belegen, dass mit der verstärkten Zuwanderung aus dem muslimischen Raum, eine stillschweigende, aber bedeutsame Erosion von Frauenrechten eingesetzt hat.“

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