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26. September 2015

Aufstieg und Fall des VdU

Briefe und Protokolle aus privaten Nachlässen 1948-1955

Titel: Aufstieg und Fall des VdU: Briefe und Protokolle aus privaten Nachlässen 1948-1955
Autor/Herausgeber: Lothar Höbelt (Hrsg.)
Verlag: Wien, Böhlau Verlag
Erscheinungsjahr: 2015
Gebundene Ausgabe: 346 Seiten

ISBN: 978-3-205-79634-3
DOI: https://doi.org/10.7767/boehlau.9783205794066

 

Inhalt

Der Verband der Unabhängigen (VdU), die Vorgängerpartei der FPÖ, hat kein Archiv hinterlassen. Seine Überlieferung muss aus vielen Mosaiksteinchen rekonstruiert werden, aus den privaten Nachlässen seiner führenden Vertreter, von den Gedächtnisprotokollen Karl Hartlebs, des Vizekanzlers der 1. Republik, bis zu den stenographischen Notizen des Salzburger Langzeit-Obmannes Gustav Zeillinger. Der VdU war ein lockerer Verband, organisatorisch und weltanschaulich. Sein Gründer, Herbert Alois Kraus, wollte keine klassische Lagerpartei, sondern eine breitgefächerte Reformbewegung ins Leben rufen und stand mit diesem Konzept von Anfang an im Zentrum lebhafter Kontroversen. Die Korrespondenzen des FPÖ-Gründers Anton Reinthaller belegen, wie sehr auch die Wirtschaft am Schicksal des Dritten Lagers Anteil nahm und sich 1955 schließlich gegen Kraus entschied, und sie beleuchten auch den Übergang zur FPÖ 1955.

 

Warum wir dieses Buch an dieser Stelle empfehlen

Dieses Buch empfiehlt sich jenen, die sich intensiver mit der Materie der Vorgängerpartei der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), dem Verband der Unabhängigen (VdU), auseinandersetzen wollen, um dadurch mehr über die Entstehungsgeschichte der FPÖ in der 2. Republik zu erfahren.

Zitate

„Im Rahmen des kurzen 20. Jahrhunderts, von 1918 bis 1989, stellt der VdU von seiner Struktur her, als „Kopfgeburt“ ohne Bodenhaftung, mit Landesobmännern, die von oben ernannt wurden und erst langsam eine Organisation aufbauten, in Österreich eine Ausnahmeerscheinung dar.“

Lothar Höbelt: Einleitung. In: Lothar Höbelt, Aufstieg und Fall des VdU: Briefe und Protokolle aus privaten Nachlässen, Wien 2015, S. 7

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