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Europawahl 2014

Bei der Europawahl am 25. Mai 2014 kandidierte Harald Vilimsky als Spitzenkandidat der FPÖ. Die Freiheitlichen erreichten 19,72 Prozent (+7,01 Prozent) und vier Mandate (+2).

ÖVP und SPÖ mussten deutliche Verluste hinnehmen, die Grünen konnten deutlich gewinnen, und die NEOS zogen erstmals ins EU-Parlament ein.

Kurzbeschreibung des Wahlkampfes

Ursprünglich hätte der langjährige EU-Abgeordnete Andreas Mölzer als Spitzenkandidat ins Rennen für die FPÖ gehen sollen, doch er musste noch vor der Wahl aufgrund seiner Bezeichnung der EU als „Negerkonglomerat“ seine Kandidatur zurückziehen, weshalb der Listenzweite, Harald Vilimsky als Spitzenkandidat fungierte.

Zentrale Botschaft der FPÖ war der Slogan „Österreich rechnet ab“,  auf den Plakaten war, nicht nur der EU-Spitzenkandidat zu sehen, sondern auch FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache.

Wahlwerbende ParteienStimmenAnteil 2014±Sitze 2014±
ÖVP761.89627,0%-3,0%5-1
SPÖ680.18024,1%+0,4%5±0
FPÖ556.83519,7%+7,0%4+2
GRÜNE410.08914,5%+4,6%3+1
NEOS229.7818,1%n.k.1+1
EUSTOP77.8972,8%n.k.--
ANDERS60.4512,1%n.k.--
REKOS33.2241,2%n.k.--
BZÖ13.2080,5%-4,1%--1

Wahlergebnis und Auswirkungen

Die FPÖ ging aus dieser Europawahl erneut gestärkt hervor und konnte sich entsprechend bei der Fraktionsbildung patriotischer Parteien im EU-Parlament beteiligen. Partner der Freiheitlichen wurden unter anderen die italienische Lega Nord und der französische Front National (mittlerweile Rassemblement Nationale). Die 4 Abgeordneten wurden Harald Vilimsky, Franz Obermayr, Barbara Kappel, Georg Mayer.

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