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Der politische Islam und seine Gefahren für Europa

mit Seyran Ateş und Vizekanzler Heinz-Christian Strache

© Andreas Ruttinger

Am 13. November 2018 fand auf Einladung des Freiheitlichen Bildungsinstituts und der Freiheitlichen Akademie Wien eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Der politische Islam und seine Gefahren für Europa“ mit der in Berlin wohnhaften türkisch-kurdisch-stämmigen Autorin, Aktivistin und Rechtsanwältin Seyran Ateş und Vizekanzler Heinz-Christian Strache statt. 

Es wurden Fragen der internationalen Politik thematisiert, und Werte wie Freiheit, Frieden, soziale Gerechtigkeit, Toleranz, die Rechte von Minderheiten und Zivilcourage.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Dialogs. Seyran Ateş, die gegen das "Patriarchat und den politischen Islam" auftritt, betonte, dass es einfach darum gehe, miteinander zu reden, denn wenn man nicht mehr miteinander redet, würde Gewalt an die Stelle des Dialogs treten. Sie sagte: "Ich bin einfach Mensch und auch den Menschenrechten verpflichtet." Religionsfreiheit bestehe für sie vor allem darin, dass nicht nur jeder den Glauben ausleben könne, den er vorzieht und deshalb nicht als „Ungläubiger“ bezeichnet werde, sondern dass auch ein allfälliges Verlassen einer Religion toleriert werde. 

Vizekanzler Heinz-Christian Strache bekräftigte, dass der Islam nicht mit politischem Islamismus gleichgesetzt werden dürfe, aber es dürfe auch nicht ignoriert werden, dass unter dem Deckmantel der Religion seit vielen Jahren ein Islamisierungsprozess in Österreich stattfinde. Dieses bewusst zu verdrängen und schönzureden, bedrohe nicht nur den Rechts- und Sozialstaat, sondern spalte auch die Gesellschaft.

Gemeinsamer Tenor der Veranstaltung war die Förderung eines umfassenden Verständnisses für Demokratie. Der demokratische Diskurs in Europa dürfe nicht gefährdet werden von Gruppen, die nur eine Meinung zuließen. Toleranz dürfe keine Einbahnstraße sein.

 

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